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Die Personalmanagement-Strategie 2007 - 2011 unterstützt die Umsetzung der Legislaturziele «Attraktivität als Arbeitgeber steigern» und «Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessern». Der Regierungsrat beauftragt die Direktionen und die Staatskanzlei, die strategischen Ziele im Personalbereich und die direktionsübergreifenden Projekte umzusetzen.
Mit der Festlegung der Legislaturziele 2007 – 2011 beschloss der Regierungsrat die Erarbeitung und Umsetzung einer Personalmanagement-Strategie. Die Personalmanagement-Strategie soll Programme zur Stärkung der Führung, der Personalentwicklung, der Personalbereiche und der Marktpositionierung des Kantons als Arbeitgeber beinhalten. Sie wurde von Fachpersonen der Personalbereiche und von Vertretern des obersten Kaders erarbeitet. Die Strategie basiert auf der Überzeugung, dass der Kanton zur Erfüllung bestehender und neuer Herausforderungen kompetente und engagierte Mitarbeitende braucht, welche ihre Aufgaben eigenverantwortlich, effizient und kundenorientiert erfüllen. Die Führungsarbeit der Linie und die Dienstleistungen der Personalbereiche werden auf die Gewinnung, die Entwicklung und den Erhalt dieser Mitarbeitenden ausgerichtet.
Kantonsinterne Personalarbeit weiterentwickeln Die Personalmanagement-Strategie bildet die Grundlage für eine Personalarbeit von hoher Qualität. Sie definiert den gemeinsamen Rahmen für die Weiterentwicklung des Personalmanagements in den kommenden Jahren und ermöglicht damit einen wirtschaftlichen Einsatz der Ressourcen und ein gemeinsames Verständnis der Personalarbeit. Die Ziele und Programme der Strategie wurden von den Legislaturzielen «Attraktivität als Arbeitgeber steigern» und «Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessern» abgeleitet; ausgehend von Umfeldentwicklungen und Trends, die für das Personalmanagement massgebend sind.
Führungskräfte-Entwicklung aller Stufen ausbauen Zur nachhaltigen Unterstützung der Führungs- und Nachwuchskräfte werden bereits heute Aus- und Weiterbildungsprogramme angeboten. Für diese Programme werden Frauen speziell angesprochen. Die Angebote der Führungskräfte-Entwicklung werden optimiert und auf Niveau Fachhochschule zertifiziert. Der Nachwuchs an Führungskräften ist für alle Stufen gezielt zu fördern und eine systematische Nachfolgeplanung aufzubauen. Um eine bessere Vertretung der Frauen in Führungspositionen zu erreichen, wird der Arbeitgeber die Vereinbarkeit von Beruf und Familie gewährleisten.
Leistungsorientierung und Mitarbeiterbindung stärken Im Rahmen einer Teilrevision des bestehenden Lohnsystems soll die Leistungsorientierung gestärkt und mehr Spielraum für eine leistungsabhängige, individuelle Lohnentwicklung geschaffen werden. Gleichzeitig wird der Kanton vermehrt Angebote zu Teilzeitarbeit, zu familienergänzender Kinderbetreuung sowie zur Gesundheitsförderung unterstützen. Im Falle einer Krankheit oder eines Unfalls werden Programme zur Wiedererlangung der Gesundheit und Arbeitsfähigkeit bereitgestellt.
Priorisierung der Programme Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Ziele und Programme der Personalmanagement-Strategie, welche bis zum Jahr 2011 umzusetzen sind. Die priorisierten Programme (kursiv) werden zuerst realisiert.
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| | Ziele und Programme | Führung | KaderForum für oberstes Kader etablieren Standards für Kernprozess Personalgewinnung definieren | Personalentwicklung | Führungskräfte-Entwicklung aller Stufen ausbauen Direktionsübergreifende Laufbahnplanung einführen | Personalbereiche | Qualitätsstandards zu Dienstleistungen der Personalbereiche definieren. Steuerungsinstrumente / Personalcontrolling einführen | Marktpositionierung | Positionierung auf dem Arbeitsmarkt stärken Konzepte zur Stärkung der Leistungsorientierung und Mitarbeiterbindung erarbeiten (Leistungsorientierte Entlöhnung, konkrete Angebote familienergänzender Kinderbetreuung) |
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